Hören & Zuhören
Der Blog von zuhoeren dreht sich um alles, was mit Hören zu tun hat. Musik, Geräusche, Meinungen, Töne, Positionen ... Nur selten um Werbung und Marketing. Die andere Seite von zuhoeren und ganz im Sinne von Immanuel Kant:
„Nichtsehen trennt den Menschen von den Dingen,
Nichthören trennt den Menschen vom Menschen.“
„Nichtsehen trennt den Menschen von den Dingen,
Nichthören trennt den Menschen vom Menschen.“
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Montag, 28. Mai 2012
Zuhören von Pilot
Beweg Dich - bist Du fixiert, bist Du introvertiert, gefällt Dir nichts wie es ist, bist Du in Dir total isoliert erfährst Du nie wer Du bist, sag, weißt Du nicht, was Du willst? Dann beweg Dich, denn bewegst Du nichts ... Die CD von Pilot mit dem Titel wie unsere Agentur ist abwechslungsreich, deutsche Poesie, romantisch, rockig, mit Tiefgang, manchmal kitschig und eingängig - egal, sie macht Spaß, spielt mit den Worten, hintergründig, doppelsinnig. Es ist gut, wenn sich Bands trauen ihren Gedanken Ausdruck zu geben - mit Stimme und Text, einer Sprache, die man ohne Barriere versteht, glasklar versteht, direkt und ohne Umschweife. "Ich glaube an die Seele, glaub daran, dass Sie in allem wohnt. Dabei spreche ich nicht von Gott, keinem Gesetz und keiner Religion. Ich meine ein Gefühl, dass jede Sache hat, jedes Wort und jeder Augenblick und jede einzelne Hand. Wir müssen nur zuhören ..." - auch einfache Weisheiten dürfen poetisch klingen.
Unter www.facebook.com/pilotmusik mehr über Pilot.
Sonntag, 22. Mai 2011
Es gibt sie noch, die guten Dienstleister
Während die großen Unternehmen große Programme entwickeln, Leitbilder entwerfen und Schulungen für alle Ebenen verschreiben, um ihre Kunden für sich zu begeistern, machen es die Kleinen mit Persönlichkeit, Überzeugung und Freude an der Arbeit. Der Fensterputzer, der mit Fahrrad und Hänger durch Erlangen und Umgebung fährt und seine Qualitäten an den Mann bringt, der Schlüsselmann, der wirklich alle Schlüssel nachmachen kann und mit Kreativität überzeugt oder der Schuhreparatur-Service, dessen freundliche Mitarbeiterin Schuhe und Job noch wirklich liebt und das auch rüberbringt. Oder der Druckpatronen-Service, der alte Drucker wieder zum Laufen bringt, mit Know-how, Tüftelei und einer Leidenschaft, die manch kleine Unternehmen auszeichnet. Sie alle brauchen keine Programme, sie denken mit, weil sie eine Mission im Herzen tragen, weil sie das tun, was sie schon immer tun wollten und weil sie leben, was sie tun. In Erlangen gibt es noch einige von ihnen. Sie zu entdecken lohnt sich. Sie zeigen, was man anders machen muss, um Kunden zu begeistern. Zuhören, verstehen, beraten. Die Großen können von ihnen lernen - und dürfen hier durchaus mal abschreiben. Und keiner wird es ihnen ankreiden. Viel Erfolg.
Montag, 4. April 2011
Wir brauchen Ärzte, die zuhören
Das zumindest schreibt die "Märkische Allgemeine" in ihrem Bericht über die Tagung der ästhetisch-plastischen Chirurgen in Potsdam. Aber "Zuhören" kostet Geld, Betreuung und eine intensive Behandlung ebenso. Das Bestmögliche für die Patienten zu tun ist Wunsch und Aufgabe aller Ärzte - nur leider schiebt da das Gesundheitssystem einen Riegel vor. Der Riegel heißt seit 1.1.2009 u.a. RLV - Regelleistungsvolumen, auch Budget gennant. Der Arzt bekommt für seinen Patienten pro Quartal ein Budget - für alle Behandlungen, Medikamente, Gespräche etc. Sobald der Patient die Arztpraxis betritt, kann der Arzt einen Pauschalbetrag, den sogenannten Fallwert, abrechnen. Für hessische Hausärzte etwa beträgt er ca 38 Euro - egal ob ein Patient mit unklaren Herzschmerzen kommt, die aufwändig untersucht werden müssen oder ob er nur ein Hustensaftrezept abholen will. Was passieren kann, wenn der Arzt bestmöglich behandeln will, aber sein Budget schon ausgereizt hat, zeigte gestern Abend auf drastische Weise der Tatort im Ersten. "Edel sei der Mensch und gesund" - denn nur dann geht alles gut. Ist der Mensch schwer krank, wird es für den Arzt als auch den Patienten eng. Und als verblüffter Bürger und Kassenpatient fragt man sich, wo bleiben die vielen Millionen an Beiträgen? In den Verwaltungen, in den Krankenhäusern, im System? Nun, den Portugiesen geht es noch schlechter: Wartezeiten auf eine Facharztbehandlungen von einem halben Jahr und länger sind keine Seltenheit, übervolle Praxen - wenn es denn Praxen gibt - die Regel für den "Kassenpatienten". Und "Zuhören" ist auch dort nicht im Fokus, Minimalversorgung das Credo. Was bleibt ist die Erkenntnis: Lieber gesund bleiben und sich mit Ärzten privat unterhalten, denn dann kann man sich gegenseitig viel besser zuhören.
Samstag, 15. Januar 2011
MUTWERK und HörensWert
Zivilcourage im Theater? Einen sehr authentischen Ansatz wählt das Theater Erlangen mit MUTWERK. Ein Theaterprojekt über Erlanger BürgerInnen, für die Zivilcourage kein Fremdwort ist.
Ihre Geschichten sind die Blaupause für das Stück, Opfer als auch Täter kommen zu Wort, ebenso Menschen, die den Mut hatten, sich für andere einzusetzen. Am 21. Januar ist Premiere, bis dahin können sich Bürgerinnen und Bürger noch aktiv beteiligen und ihren ganz persönlichen Fragebogen ausfüllen.
MUTWERK ist eine Kooperation mit der Evangelisch-reformierten Kirche am Hugenottenplatz in Erlangen, der Polizei Erlangen, dem Förderverein Theater Erlangen, dem Seniorenbeirat und dem Praxisseminar Dramaturgie (Institut für Theaterwissenschaft der Universität Erlangen). Unterstützt wird das Projekt vom Zonta Club of Erlangen, Member of Zonta International.
Einstehen für den Anderen, engagiert eingreifen - das ist die eine Seite. Damit es aber gar nicht so weit kommt, entwickelte die Stiftung Zuhören gemeinsam mit der Akademie Kinder philosophieren das Projekt HörensWert. Unter der Überschrift "Wie klingt Toleranz?" riefen sie einen Hörclub zur Wertebildung ins Leben. Er soll Kinder dabei unterstützen, Werte zu erfahren, zu erkennen und sich mit ihnen auseinanderzusetzen. Dahinter steht die einfache wie auch überzeugende Idee, dass die Förderung des Zuhörens als Haltung, die Achtung und Empathie für das Gegenüber ausdrückt , eine - vielleicht die wichtigste - Voraussetzung für den Austausch über Werte ist. MUTWERK und HörensWert - zwei Einladungen zum Mitmachen und Nachmachen.
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Dienstag, 2. November 2010
Unglaublich ...
Kopfhörer in der Form eines Projektils: 9 mm Silver-Bullet Earphones, mit Titanium-Legierung oder aus purem Gold (ausverkauft, wahrscheinlich auch als Geldanlage statt Barren hoch geschätzt). Nicht nur die Form ist ungewöhnlich, auch der Klang ist exzellent. Wie heißt es doch auf der Website von Munitio:
Dubbed "The baddest earphones on the planet." MUNITIO: nine millimeter earphones have a sound like no other. Dark and rich like 20 year old scotch. Tight, low, thundering bass that is both accurate and enveloping. Crystal clear mids and sweet smooth highs. Delivering the most complex sounds and subtleties of all musical genres and artistic styles straight into your heart.Na, da macht doch Zuhören wirklich Spaß!
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